Jan
03
2009
3

Safari

Da die ersten beiden Wochen eher wenig passiert ist und ich einige Schwierigkeiten mit dem langsamen Internet habe (sowie mit der englischen Tastatur ohne Umlaute usw.) habe ich den Blog ruhen lassen.

Gestern war jedoch ein sehr interessanter Tag. Nachdem wir ja schon die Pinguine in Simons Town (Gestern sogar auf Galileo auf Pro7 zu sehen) bewundert haben, ging es gestern nach Fairy Glen um die Big 5 zu sehen. Das sind uebringens Leopard, Bueffel, Elefant, Nashorn und natuerlich der Loewe. Ersteren bekamen wir nicht zu Gesicht. Der ist naemlich nachtaktiv und hat sich zu Mittag in eine Hoehle in den Bergen schlafen gelegt.

Unser Guide strotzte nur so vor Sarkasmus, was mir persoenlich besonders gefiel. Als wir die ersten Strausse sahen meinte er: “Das sind wohl die bloedesten Viecher die ich kenne. Ihr Gehirn ist sogar kleiner als ihre Augen und wenn sie den Kopf in den Sand stecken meinen sie, dass wir sie nicht sehen,…da sie uns ja auch nicht sehen.” Trotzdem seien sie sehr gefaehrliche Tiere. Strausse koennen bis zu 85 km/h schnell laufen. Und mit ihrer Kralle und einem heftigen Hieb koennen sie einen Menschen spalten… Was also machen, wenn man sich ungewollter Weise mit so einem Vogel angelegt hat?

1) Den eigenen Kopf in den Sand stecken! Wenn wir ihn nicht sehen, dann sieht der Strauss uns ja auch… ach nein das funktioniert nicht ganz…

2) Sich flach auf den Boden legen. Er wird uns zwar noch immer treten und herumrollen aber wenigstens ist es nicht kurz und schmerzlos mit einem Hieb vorbei… hmm

3) Sich auf seine Eier im Nest setzen! Unglaulich aber wahr. Diese Viecher werden nicht angreifen, wenn Eier in Gefahr sind. Der Ranger sagte aber dazu es sei besser einen Mp3-Player mit zu haben und ein paar Buecher und Verpflegung fuer sagen wir… die naechsten 6-7 Wochen. Denn der Strauss greift uns nicht an, aber weggehen tut er sicher auch nicht.

4) Die moeglichkeit die mir am Besten gefaellt. Einfach 89 km/h rennen. :-)

5) Einfach 100 meter laufen und sich dann flach auf den Boden werfen. Ohne Witz: Der Vogel wird nicht mehr wissen wo man ist.

Nachdem wir Wilderbeasts und Redheartbeasts und Springbocks gesehen haben und auch den Unterschied zwischen Gazelle und Antilope gelernt haben, ging es weiter zu den Giraffen und den eingezaeunten Loewen.

Ein SurvivalTraining-Center gibt es mitten in den Bergen. Eine sehr schoene Anlage. Ich waere am Liebsten gleich dort geblieben.

Heute gehts vielleicht auf den Tafelberg und an die Waterfront.

See You!

Written by admin in: Südafrika |

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes